BANYALBUFAR
Die Welt des Wassers und der Anbauterrassen

Das Dorf Banyalbufar ist das Paradebeispiel der Serra, das den Bewässerungsanbau auf Anbauterrassen islamischen Ursprungs zeigt. Die Anbauterrassen, die sich von den Vorgebirgen bis zum Meer erstrecken, dienten historisch dem Anbau von Wein, Tomaten und Kartoffeln. Das Gelände weist ein komplexes hydraulisches System mit drei Hauptbrunnen, um die 190 Wasserbecken, 18 Kilometern Wassergräben und Mühlen auf.

Marjades

Bancales (M. A. Escanelles)

Sa Baronia

Sa Baronia (Vicenç Sastre)

Das Dorf und der Weg Camí des Regants

Ausgehend vom Dorfplatz, wo die Fassade der Kirche (1) erwähnenswert ist, geht es auf abgestuften Straßen hinauf in das Dorfviertel Barri des Penyal (2), eine Häusergruppe in traditioneller Architektur, von wo aus Banyalbufar und die Umgebung mit den Anbauterrassen zu sehen sind. In Richtung Osten startet der Weg Camí des Regants, der den Wassergraben des Brunnens Font de la Vila (3) begleitet. 
Unterhalb des Platzes steht das befestigte Haus Cas Cosí (4), wo der Haupthof und der Turm sa Baronia (5) besichtigt werden können. Auf der Carrer del Pont gelangt man in die Gegend des Cós, von wo aus man nach s’Arenal bzw. zum Hafen von Banyalbufar laufen kann, wo sich mehrere Escars – Unterstellplätze für Fischerboote - (6) befinden. An der Böschung der Bucht gibt es zwei islamische Wassermühlen (7). Auf dem Rückweg stößt man auf zwei alte Waschhäuser (8). Am Weg Camí des Cireral steht auf dem als Sa Vinya bekannten Gebiet in einer Umgebung weitläufiger Anbauterrassen eine weitere Mühle (9).

Barri des Penyal

Barrio des Penyal (M. A. Escanelles)

Weg Camí des Rafal und Planícia

Am Parkplatz am Kilometerpunkt 87,3 gibt es einen Wegweiser zum Weg Camí de sa Costa (GR 221), der eine Verbindung zu Es Rafal und Planícia herstellt. Nach einem steilen Streckenabschnitt trifft man auf ein erfinderisches Bewässerungssystem mit großen Wasserbecken (1), das nicht mehr in Betrieb ist. Hinter den Häusern Cases de sa Costa weisen Stützterrassen und ein Pflasterbelag den Weg zu den alten Häusern Cases des Rafal (2), zu denen ein Verteidigungsturm gehört. Vorbei am Hügel Collet de sa Talaia kann man weiter bis zu den großen Häusern Cases de Planícia (3) laufen, die in Richtung Westen einen großen Teil des Horizonts beherrschen. Sehr interessant ist die Strecke des Aljub des Cristians (4), die durch den Wald von Planícia führt.

Esquema molí d'aigua

Esquema de molino de agua (Vicenç Sastre)

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Imagen principal
Marjades
Esquema molí d'aigua
Barri des Penyal
6_banyal_rafal
5_banyalbufar

Karte

Routen und Sehenswürdigkeiten

Sehen Route
Esquema molí d'aigua
Banyalbufar: Weg Camí des Rafal und Planícia Am Parkplatz am Kilometerpunkt 87,3 gibt es einen Wegweiser zum Weg Camí de sa Costa (GR 221), der eine Verbindung zu Es Rafal und Planícia herstellt. Sehen Route
Sehen Route
Barri des Penyal
Banyalbufar: Das Dorf und der Weg Camí des Regants Ausgehend vom Dorfplatz, wo die Fassade der Kirche (1) erwähnenswert ist, geht es auf abgestuften Straßen hinauf in das Dorfviertel Barri des Penyal (2), eine Häusergruppe in traditioneller Archite Sehen Route