ESCORCA
Spiritualität und Religion

Viele Kulturen erachteten ihre Berge für heilig und rund um die spirituellen Zentren verschmolzen Mystizismus, Traditionen, Kultur und Mysterium. Escorca ist als Landgut mit einer alten Kapelle erhalten, während das Kloster Lluc das Herz der Serra bildet. Der Name Lluc, abgeleitet von Lucus, kann als „heiliger Wald“ übersetzt werden. Eine Legende schreibt einem Hirten den Fund des Abbilds der Muttergottes zu, das seit dem 13. Jahrhundert bis heute, immer noch im spirituellen Zentrum der Insel, Gegenstand von Anbetung, Pilgerschaft und Legenden ist.

Basílica de Lluc

Basílica de Lluc (Vicenç Sastre)

Das Kloster von Lluc und Son Amer

Das Heiligtum von Lluc (1), das bereits seit dem 15. Jahrhundert sehr populär ist, sollte im 17. Jahrhundert erweitert werden. Die Basilika wurde dank des Bestrebens des Bischofs Campins erneut im Jahr 1908 umgestaltet. J. Rubió und G. Reynés führten die Bauarbeiten nach den Anweisungen von Antoni Gaudí durch. Im Inneren kann ein wertvolles Museum besucht werden. Ca s’Amitger beherbergt das Besucherzentrum der Serra. Auf dem Platz befinden sich zwei Kreuze im gotischen Stil und dort ist auch Es Porxets (2), eine primitive Herberge für Pilger, erhalten.

Els Misteris (3), erbaut im Jahr 1909 zu Zeiten Gaudís von Rubió, Llimona und Reynés, zeigen modernistische Reliefs entlang des Aufstiegs zum Puig de la Trobada, der ein bedeutender Aussichtspunkt ist. Von der Verbindungsstraße zur MA-10 aus erreicht man das alte, auf einem Hügel liegende Landgut Son Amer (4), das nach erfolgter Renovierung als Schutzhütte der Trockensteinroute dient. Neben dem Zugangsweg ist die Mühle Molí de Lluc (5), eine der beiden Wassermühlen des Tals, zu sehen.

Molí de Lluc

Molino de Lluc (M. A. Escanelles)

Weg Camí de ses Voltes und Schneehäuser Cases de neu d’en Galileu

Beim Brunnen Font Coberta (1) stoßen der Fernwanderweg GR 221, der von Tossals Verds herführt, und der von Caimari kommende Fernwanderweg GR 222, der früher Camí de ses Creus hieß, aufeinander. Vom Brunnen aus startet der Weg Camí des Nevaters, der auf den Puig d’en Galileu (1 181 m) führt. Dieser Gipfel bietet Ausblick auf einen Großteil der Umgebung. Der gepflasterte Weg Camí de Ses Voltes überwindet einen Höhenunterschied von 600 Metern, führt an der Schneegrube von Son Macip (2) vorbei und erreicht die Schneehäuser Cases de neu d’en Galileu (3), die vom Inselrat von Mallorca restauriert wurden. Der Gipfel Massanella-Galileu weist die höchste Konzentration dieser Bauten der gesamten Serra auf.

Wenn es schneite, lagerten die Tagelöhner den Schnee in diesen mit Steinen ausgekleideten Gruben ein, wo er für den Sommer aufbewahrt wurde. Das Eis aus den Bergen war sehr begehrt und wurde in der Medizin und in der Gastronomie eingesetzt.

Casa de neu

Casa de nieve (Vicenç Sastre)

Multimedia-Galerie
Imagen principal
Molí de Lluc
Basílica de Lluc
33_lluc_macip
32_lluc

Karte

Routen und Sehenswürdigkeiten

Sehen Route
Casa de neu
Escorca: Weg Camí de ses Voltes und Schneehäuser Cases de neu d’en Galileu Beim Brunnen Font Coberta (1) stoßen der Fernwanderweg GR 221, der von Tossals Verds herführt, und der von Caimari kommende Fernwanderweg GR 222, der früher Camí de ses Creus hieß, aufeinander. Sehen Route
Sehen Route
Molí de Lluc
Escorca: Das Kloster von Lluc und Son Amer Das Heiligtum von Lluc (1), das bereits seit dem 15. Jahrhundert sehr populär ist, sollte im 17. Jahrhundert erweitert werden. Sehen Route