ESPORLES
Die Welt des Wassers und der Anbauterrassen

Gesellschaftlich und historisch ist die Ortschaft Esporles mit Banyalbufar verbunden. Durch das Tal und über die Hügel verlaufen uralte Kommunikationswege und die heutigen Straßen. Die bergige Umgebung sorgt für einen hydrologischen Reichtum, der Leben und Entwicklung hervorrief und nicht zuletzt das Entstehen des Dorfes begünstigte. Im Dorf sind noch Winkel alter Architektur erhalten. Das Wasservolumen der Brunnen Font de Son Noguera im Superna-Tal, Font Major und Font Rafal im Gebiet von Sa Granja sowie der Brunnen Font de Canet oder Font d’en Baster ermöglichten die Errichtung von Getreidemühlen, Tuchmühlen, Papiermühlen und Rindenmühlen und begünstigten später eine bemerkenswerte Textilindustrie.

Sa Resclosa

Sa Resclosa (M. A. Escanelles) 

Das alte Dorf

Von der Kirche Església de Sant Pere (1) aus gelangt man zum Pfarrhaus. Über die Straßen Carrer de Costa i Llobera und Carrer de Mossèn Alcover kann man hinauf bis zu dem gepflasterten Weg laufen, der zum Brunnen Font de Son Tries de Baix (2) führt. Es handelt sich um einen bedeutenden Wasseraustritt mit Stollen, Wasserbecken und Waschhäusern, der heute noch das Dorf versorgt. Auf dem Weg nach unten in Richtung Passeig del Rei kann man das alte Dorf erkunden, das sich am östlichen Rand des Gießbaches Torrent de Sant Pere ausbreitet.  

Interessant ist die bauliche Harmonie der Häuser in der Carrer des Balladors (3), der Carrer de Mestre Munar (s’Escola) (4) weiter oben sowie in der Carrer de Cotoner und in der Carrer de la Creu. Und zuletzt sind da noch die Carrer de Darrere sa Paret (5) und die Carrer des Gorg (6). Unterwegs bekommt man eine nüchterne Volksarchitektur zu sehen, von der die Vorsprünge mit bemalten Dachziegeln, von denen einige aus Mitte des 19. Jahrhunderts stammen, besondere Erwähnung verdienen.

Teules pintades

Tejas pintadas (Vicenç Sastre)

Sa Granja und der Weg Camí des Correu, GR 221

Am Eingang zum Superna-Tal befindet sich Sa Granja (1), ein altes islamisches Gehöft, das von den Zisterziensermönchen ab 1239 bis ins 15. Jahrhundert bewohnt wurde. Das Landgut ist ein gutes Beispiel der herrschaftlichen Architektur mit einem von Säulenarkaden umfassten Hof und Gärten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Von der Ebene Pla des Murtar verläuft der Weg über die als Terrassen angelegten Hänge von ses Mosqueres und dringt in den Wald ein. Nach dem Coll de sa Talaieta, wo der Gipfel Potada des Gegant zu sehen ist, nähert er sich der Tenne Era des Moro (2), wo die Steineichenrinde für die Textilindustrie getrocknet wurde. Nahe am Weg liegen Bauten von Köhlern, Kalkbrennern und Holzfällern. Der Weg führt mit einem erwähnenswerten Pflasterbelag über den Coll des Pi (3) bis zum Brunnen Font de la Vila und nach Banyalbufar. 

Das Herz Jesu 

Vom Herz-Jesu-Denkmal aus, das von Son Ferrà aus zu erreichen ist, fällt der Panoramablick auf das Tal von Esporles. Setzt man den Aufstieg fort, gelangt man zur Einsiedelei Ermita  de  Maristel·la,  zur Schutzhütte Ermita Vella und zum Gipfel Fita del Ram (833 m). 

Desde el Corazón de Jesús, accesible desde Son Ferrà, se observa una panorámica abierta sobre el valle de Esporles. Si se continua la ascensión, se llega a la ermita de Maristel·la, el refugio de montaña de la ermita Vella y la cima de la Fita del Ram (833 m).

Sa Granja

Sa Granja (Concepció Bauçà de Mirabó)

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Esporles: Sa Granja und der Weg Camí des Correu, GR 221 Am Eingang zum Superna-Tal befindet sich Sa Granja (1), ein altes islamisches Gehöft, das von den Zisterziensermönchen ab 1239 bis ins 15. Jahrhundert bewohnt wurde. Sehen Route
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Esporles: Das alte Dorf Von der Kirche Església de Sant Pere (1) aus gelangt man zum Pfarrhaus. Sehen Route