MANCOR DE LA VALL
Dörfer und Weiler

Das Tal von Mancor gehört zur Region Raiguer, aber die Ländereien und die Leute im Schutz der Gebirgsmassive Tossals und Massanella gehören voll und ganz zur Tramuntana. In vergangenen Zeiten war die Bevölkerung verstreut und es formten sich kleine Ortskerne auf der Grundlage von alten Weilern, die heute als Biniatzent, Massanella, Biniarroi oder Mancor bekannt sind. Sie alle befinden sich in der Nähe der Stelle, wo sich die lebenswichtigen Ressourcen dieses kommunalen Gebiets befanden. Hervorzuheben sind die Hänge mit Oliven- oder Johannisbrotbaumhainen, Viehwirtschaft und Gemüse-/Obstanbauflächen.

Son Morro

Son Morro (Vicenç Sastre)

Das Dorf  

Von Inca her kommend ist der Dorfeingang mit einem Wegkreuz aus dem 19. Jahrhundert markiert. Der Brunnen Font de la Vila (1) ist ein Qanat islamischen Ursprungs, der am Ende der gleichnamigen Straße austritt. In Richtung Zentrum erhebt sich das Haus von Son Morro (2) mit seinem Rundbogenportal und zwei Fenstern im Renaissancestil. Die Ölmühle wurde zum Kulturdenkmal erklärt. In der Nähe befindet sich das Haus Can Marquesí, das ein ähnliches Fenster aufweist. Der Plaça de Baix, früher Plaça Reial genannt, ist das historische Dorfzentrum von Mancor. Hier finden sich Überreste einer alten Moschee. Auf dem Plaça de Dalt wurden die Kirche und das Pfarrhaus (3) erbaut und auf den Straßen Carrer Major, Carrer de Bartomeu Reus und Carrer del Fang gibt es große Herrenhäuser mit bemerkenswerter Architektur zu sehen. In diesem Dorfteil laufen alte Wege wie der Camí de Massanella, der Camí des Rafals, der Camí de Biniarroi und der Camí de Santa Llúcia zusammen.

Font de la Vila

Font de la Vila (Vicenç Sastre)

Die Wege Camí de Santa Llúcia und Camí de Biniarroi

Über die Straße Carrer de sa Costa stößt man auf die gepflasterte Wegstrecke, die die Kapelle Capella de Santa Llúcia (1) mit dem Dorf verbindet. Auf einem Hügel mit Panoramablick erhält die Kapelle die typische Struktur der Wiederbevölkerungskirchen mit Diaphragmabögen und Satteldach. Sie wird von einem Bild der hl. Lucia beherrscht. Vor dem 17. Jahrhundert diente sie als Gotteshaus der Einwohner von Biniarroi und Mancor. Daneben erhebt sich das erweiterte Gasthaus.

Die hinabführende Straße ist mit dem Weg Camí nou de Biniarroi verknüpft. Hier finden sich Abschnitte des alten gepflasterten Weges. Biniarroi (2) ist eine Siedlung, die nach der Eroberung auf dem Gelände eines islamischen Weilers entstand. 1721 kam es zu einem großen Erdrutsch, der nahe gelegene Olivenhaine und Häuser der Siedlung betraf. Im 20. Jahrhundert war sie verlassen und wird jetzt wieder renoviert. Es gibt hier noch sehr rustikale Gebäude.

Oratori de santa Llúcia

Oratorio de Santa Llúcia (M. A. Escanelles) 

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Routen und Sehenswürdigkeiten

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Mancor: Die Wege Camí de Santa Llúcia und Camí de Biniarroi Über die Straße Carrer de sa Costa stößt man auf die gepflasterte Wegstrecke, die die Kapelle Capella de Santa Llúcia (1) mit dem Dorf verbindet. Sehen Route
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Mancor: Das Dorf Von Inca her kommend ist der Dorfeingang mit einem Wegkreuz aus dem 19. Jahrhundert markiert. Sehen Route