PUIGPUNYENT
Die Welt der Landgüter

Das Dorf Puigpunyent und der Weiler Galilea sind die historischen Bevölkerungskerne des Gemeindegebiets. Die Ländereien in der Umgebung des Dorfes zeigen die intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung, die auf den großen mallorquinischen Landgütern stattfand, anhand der Terrassenlandschaft und der Ausnutzung der Wasserressourcen mit Brunnen, Gräben und Wassermühlen. Die typischsten Liegenschaften dieser Region sind Son Nét und Son Fortesa.

Son Fortesa

Son Fortesa (M. A. Escanelles)

Sistema hidràulic son nét

Sistema hidráulico de Son Nét (M. A. Escanelles)

Das Dorf und das hydraulische System von Son Nét

Ausgehend von der Pfarrkirche (1), Ursprung des mittelalterlichen Dorfes, stößt man auf dem Weg zum Gießbach Sa Riera auf das hydraulische System von Son Nét, das aus Gräben, Mühlen und Wasserbecken besteht. Dem Graben folgend erblickt man die Mühle Molí de Son Nét (2) und sa Resclosa (3). Son Nét liegt auf einem Hügel mit Anbauterrassen, der das Tal beherrscht. Ursprünglich handelte es sich um einen islamischen Weiler, die heutigen Häuser stammen jedoch aus dem Barock.

Vom Brunnen Pou Nou (4) aus gelangt man über die Carrer Major und die Landstraße Carretera Nova d’Estellencs, wo Beispiele traditioneller Architektur zu finden sind, zum Haus Ca Ses Monges (5). Auf dem Weg Camí de Son Fortesa befindet sich die Caseta des Deume (6), ein Getreidespeicher, der der Bezahlung der Kirchensteuer diente. Son Fortesa (7) erhebt sich auf einer Gruppe spektakulärer abgestufter Anbauterrassen und verfügt noch über ein altes hydraulisches System. Hervorzuheben ist die Fassade mit manieristischen Einflüssen aus dem 17. Jahrhundert. Ein Seitenweg des alten Weges Camí d’Estellencs führt bis zum Coll des Grau und nach Superna. 

Caseta des deume

Caseta des Deume de Son Fortesa (Vicenç Sastre)

Galilea

Es handelt sich um einen Weiler, der Ende des 16. Jahrhunderts aus dem Landgut Son Cortei entstand. Ein Teil von Sa Mola wurde anhand einer Gruppe Anbauterrassen, Gemüsegärten und Häuser der landwirtschaftlichen Nutzung angepasst. Im Dorfzentrum befindet sich die Pfarrkirche (1) von 1810. Gleich in der Nähe liegt in der Carrer des Clapers das Bauernhaus Ca ses Monges (2) aus dem 18. Jahrhundert, und an der Hausnummer 8 sind noch bemalte Dachziegel zu bewundern. Über die Carrer Major hinauf gelangt man zum Brunnen Font des Obis (3), einer öffentlich genutzten Zisterne. Über Sa Mola sind noch die windbetriebenen Getreidemühlen Molí d’en Martí (4) und Molí de Can Soler (5) erhalten. Der Straße nach unten folgend stößt man auf das Schneehaus (6).

Molí d'en Martí

Molino de En Martí (Vicenç Sastre)

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Puigpunyent: Das Dorf und das hydraulische System von Son Nét Ausgehend von der Pfarrkirche (1), Ursprung des mittelalterlichen Dorfes, stößt man auf dem Weg zum Gießbach Sa Riera auf das hydraulische System von Son Nét, das aus Gräben, Mühlen und Wasserbecke Sehen Route