SELVA
Dörfer und Siedlungen

Die Organisation des Gebiets von Selva entwickelte sich im Verlauf des Mittelalters auf der Grundlage eines Weilersystems. So konsolidierten sich kleine ländliche Ortskerne. 

Selva nahm im 13. Jahrhundert die Gestalt eines Dorfes an, als es von Inca getrennt wurde. Caimari und Mancor wuchsen erst später und Mancor wurde im Jahr 1925 für unabhängig erklärt. Weitere Weiler wie Binibona, Moscari oder Biniamar bewahrten trotz der Entwicklung im 17., 18. und 19. Jahrhundert ihr Ortsbild und ihre Proportionen.

Can Furiós, Binibona

Can Furiós, Binibona (Vicenç Sastre)

Das Dorf

Der Ortskern von Selva breitet sich am unteren Teil des Berges Puig de Meca entlang der Wege Camí de Lluc und Camí des Raiguer aus. Er besteht aus drei Vierteln: Valella, Camarata und es Puig. Das Kreuz und der Brunnen Font de Valella (1) begrenzen den Ortseingang im Süden. Im Dorfteil Es Puig kann man durch stufige und gepflasterte Gassen wie s’Escalonada und Sant Llorenç schlendern. Es gibt Herrenhäuser mit noblen Fassaden wie sa Plana, Ca sa Bisbal oder Cas Misser. Auf dem Plaça Major erhebt sich über einer Treppe und auf Fundamenten eines primitiven Tempels die gotische Fassade der Kirche Església de Sant Llorenç (2). In Richtung Carrer de la Noblesa befinden sich Can Servera, Can Descatlar (Ca Don Perico) und Ca Don Tomàs (3).  

Im Ostteil des Dorfes sind die Landgüter von Son Arnau (4), ein altes Pilgergasthaus, Son Vic mit einem Renaissancefenster und Son Lluc erhalten.

L'església

La iglesia (M. A. Escanelles)

Moscari, Binibona und Caimari

Der Brunnen und die Waschhäuser von Camarata (1) markieren den Beginn des Weges Camí de Moscari. Die Siedlung besteht aus einem Zusammenschluss aus Häusern in traditioneller Architektur. Auf dem Weg zu sa Plaça (2) liegen Can Gelat und Can Terrassa, die Kirche Església de Santa Anna (3) und die Zisterne. Im Ostsektor erhebt sich Can Riera, und an der Kreuzung mit dem Weg Camí de Son Rabassa steht ein Wegkreuz. Im Norden befindet sich der Brunnen Pou Comú. Über den Weg, der zu den Häusern von Son Muntaner und Son Mavet führt, gelangt man nach Binibona (4), einer rund um Can Beneit und Can Furiós entstandenen Siedlung.

Caimari ist das Eingangstor zur Serra. Neben der alten Kirche Església Vella (5) liegt Son Albertí, Ursprung des Dorfes. In der Carrer de l’Horitzó funktioniert noch die Ölmühle von Cas Manescal, die während der Fira de s’Oliva -am dritten Samstag und Sonntag im November- besucht und in Betrieb besichtigt werden kann. In Richtung Norden sieht man an den Hängen von Sa Comuna die terrassenförmigen Olivenhaine von Ses Rotes (6), die zum Kulturgut erklärt wurden. Hier verläuft der Fernwanderweg GR 222, der in Artà startet und bis nach Lluc führt.

ses Rotes

Ses Rotes (Vicenç Sastre)

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Can Furiós, Binibona
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Routen und Sehenswürdigkeiten

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Selva: Moscari, Binibona und Caimari Der Brunnen und die Waschhäuser von Camarata (1) markieren den Beginn des Weges Camí de Moscari. Die Siedlung besteht aus einem Zusammenschluss aus Häusern in traditioneller Architektur. Sehen Route
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Selva: Das Dorf Der Ortskern von Selva breitet sich am unteren Teil des Berges Puig de Meca entlang der Wege Camí de Lluc und Camí des Raiguer aus. Er besteht aus drei Vierteln: Valella, Camarata und es Puig. Sehen Route