SÓLLER
Bergstraßen und -wege

Jede Epoche hat in Sóller ihre Spuren hinterlassen und so vermittelt ein Spaziergang durch die Straßen und über die Plätze zahlreiche Eindrücke von der Vergangenheit. Das Dorf bietet ein einzigartiges Zeugnis modernistischer Architektur, das durch die wirtschaftliche Entwicklung der zeitgenössischen Epoche begünstigt wurde. Ein Ergebnis der maritimen Kommunikationen, die über den Hafen erfolgten. Es gibt eine Gruppe Verteidigungsbauwerke wie Santa Catalina, die Festung Castell des Port und den Turm Torre Picada.

Das ländliche Umfeld ist attraktiv und vielseitig. Der Trockenstein erscheint, gleich ob es sich um Veranden oder einfache Begrenzungsmauern handelt, als ob das Bauwerk die Unterschrift eines bekannten Architekten trüge. Hier lässt sich ein Großteil des alten Wegenetzes aus Reit- und Karrenwegen finden, die die komplizierte Orographie überwanden und alle Orte miteinander verbanden.

Parròquia de Sant Bartomeu

Parroquia de Sant Bartomeu (M. A. Escanelles)

Der Ortskern

Auf dem Plaça d’Amèrica entdeckt man das modernistische Gebäude Can Cetre (1). Entlang der Gran Via finden sich Beispiele modernistischer und kolonialer Häuser wie die der Carrer de la Mar. Rund um den Plaça de la Constitució lässt sich der mittelalterliche Kern mit engen und gepflegten Gassen identifizieren. Auf dem Platz sind zwei modernistische Fassaden gegenübergestellt: die der Bank Banc de Sóller und die der Kirche Església de Sant Bartomeu (2), Werk des Architekten Joan Rubió i Bellver. 

Auf dem ersten Abschnitt der Carrer de la Lluna gibt es Häuser mit Rundbogenportalen wie Can Serra oder das Gasthaus Can Prohom, sowie einwandfreie modernistische Architektur wie Can Prunera (3). Weiter vorn befindet sich der Weiler Alqueria des Comte (4), wo eine Wassermühle erhalten ist.

Es lohnt sich, einen Spaziergang durch das Örtchen Biniaraix zu machen, das zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Unterwegs stößt man auf das originelle Can Bala und ein Wegkreuz. 

Detall modernista de Sóller

Detalle modernista de Sóller (Vicenç Sastre)

Die Wege Camí de Rocafort und Camí des Rost

Von der Via de Ronda (Ma-11) geht ein asphaltierter Weg ab, der sich später gabelt. Rechts verwandelt er sich in den Camí des Rost, der nach Deià führt. Links erlangt er zwischen terrassenförmig angelegten Gemüse- und Obstgärten das Aussehen eines gepflasterten Reitweges. Es handelt sich um den Camí de Rocafort (1), der bis zur gleichnamigen Liegenschaft führt. Nach Überqueren der Bahngleise gibt es weiter oben eine Abzweigung, wo man rechts nach Castelló und Deià gelangt. Ein flacher Abschnitt führt zwischen Olivenhainen bis zum Kreis der Häuser von Can Gamundí, Can Tes und Can Jeroni Gros (2). Zwischen Obst- und Gemüsegärten gelangt man zum Weg Camí de Cas Xorc und zum Weg Camí de s’Heretat, in der Nähe der Kreuzung mit dem Camí des Rost. Der gepflasterte Weg führt weiter bis zum Oratorium (3) und zur Esplanade der Herrenhäuser Can Prohom und Son Mico (4), die einen herrlichen Ausblick über das Tal bietet. Der Rückweg nach Sóller kann über den Camí des Rost (5) erfolgen, der Abschnitte hoher Perfektion aufweist.

Camí de Rocafort

Camino de Rocafort (M. A. Escanelles)

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Camí de Rocafort
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Routen und Sehenswürdigkeiten

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Camí de Rocafort
Sóller: Die Wege Camí de Rocafort und Camí des Rost Von der Via de Ronda (Ma-11) geht ein asphaltierter Weg ab, der sich später gabelt. Rechts verwandelt er sich in den Camí des Rost, der nach Deià führt. Sehen Route
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Sóller: Der Ortskern Auf dem Plaça d’Amèrica entdeckt man das modernistische Gebäude Can Cetre (1). Entlang der Gran Via finden sich Beispiele modernistischer und kolonialer Häuser wie die der Carrer de la Mar. Sehen Route